Diese Regeln machen deutlich, dass die Referenten während der ganzen Angelegenheit einen enorm hohen Puls haben, und dass die Vorbereitung darauf intensiver ist als zum Beispiel für einen 90 Minuten Vortrag.
Woher kommts? Wenn man bedenkt, dass Pecha Kucha so ähnlich ausgesprochen wird wie ptschaktscha, kommt man vielleicht auf Japan. Denn es wurde in Tokio im Jahr 2003 zum ersten Mal von Architekten veranstaltet.
Wozu das ganze? Neben dem Nervenkitzel bekommen die Zuschauer in einer sehr kurzweiligen Übersicht viele verschiedene Themen auf den Punkt gebracht. Viele der Themen können ohne weiteres auf eine Stunde ausgedehnt werden, aber gerade dadurch, dass die Vortragenden gezwungen sind, die Zeiten einzuhalten, beschränken sie sich auf das Wesentliche. Im Grunde genommen handelt es sich um eine Art elevator pitch mit Bildern.
Martin Heider und Bernd Schiffer führten durch den Abend und kümmerten sich um organisatorisches. Die Referenten und ihre Themen im einzelnen:
Diese kleine Auflistung macht deutlich, dass es sich durchaus um interessante und auch anspruchsvolle Themen handelt. Diese Reduktion auf das wesentliche würde so manchem meeting gut tun. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass im Rahmen einer keynote auf der OOP 2012 gefragt wurde, wer der Anwesenden den Begriff elevator pitch kennen. Dies war nur bei rund der hälfte der Fall - mitunter ein Zeichen, warum Softskills bei Entwicklern so gefragt sind.
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