Der fünfte Tag für mich auf der OOP war weniger von Vielfalt und mehr von Intensivität geprägt. Die Seminare, Workshops und Vorträge der 7 Slots dauerten jeweils den ganzen Tag. Ich habe mich für den Vortrag von Frank Buschmann mit dem Thema "7 Secrets every Architect should know" entschieden, und das war wirklich ein intensives Erlebnis.
Den vierten Tag der OOP 2013 habe ich ein wenig abgekürzt bzw. später begonnen und mich auf zwei Vorträge am Abend konzentriert. Dafür waren dies echte Schmankerl. Gunter Duecks "Die Feinde der Innovation" und ein Drama in 5 Akten mit dem Titel "Continuous Delivery".
Der dritte Tag auf der OOP 2013 wird für mich sicher mindestens so lang werden wie der zweite. Am Nachmittag habe ich die Qual der Wahl zwischen drei Vorträgen, die zur gleichen Zeit stattfinden und die mich alle drei interessieren. Die Themen heute: Agil und Dokumentation, verteilte Teams, Innovation und Generationenkonflikt, was bringt html5 (in der Zukunft), Platform- oder Service-Provider und Team-Motivation. Wieder ein bunter Mix, auf den ich genauer eingehen werde.
Am zweiten Tag der OOP öffnet die Fachmesse mit den Ausstellern und die Besucherzahlen steigen. Dies aber auch weil auch die Vorträge konzentrierter werden, das bedeutet mehr Vorträge in kürzerer Zeit. Und hier spielt die OOP nun ihre Mannigfaltigkeit aus. Die Themen decken ein weites Spektrum ab, das spielend zwei oder drei weitere Veranstaltungen gefüllt hätte.
Dieses Spektrum habe ich mit meiner Auswahl aus den acht parallelen Slots voll ausgeschöpft. Von API Design über Web-Performance-Optimization und funktioneller Programmierung hin zu kooperativem Software Qualitätsmanagement. Zwischendrin fanden noch zwei keynotes statt: "Identity Management in Social Networks" von Jeff Crume und "Beyond Budgeting - A Management Model" von Bjarte Bogsnes.
Die diesjährige OOP Veranstaltung steht unter folgendem Motto: CONTINUOUS Innovation: The Foundation for Success
Vor den Vortragsräumen sind die Plakate der OOP Veranstaltungen der letzten Jahre aufgestellt. Das diesjährige Plakat reiht sich als letztes ein und dessen Motto scheint in dieser Reihe auch eine logische Konsequenz auf die Schwerpunkte in den Jahren zuvor zu sein. Mit der Aufstellung der Plakate möchte man vielleicht speziell auf diese Entwicklung hinweisen. Im Rahmen der festen Größe, die die OOP bei Entwicklern, Architekten und Projektleitern darstellt und auf der Basis der immer wieder erreichten Qualität der Vorträge und Workshops muss sich auch diese Veranstaltung immer neu erfinden, um ihren Platz zu behaupten. Auch sie muss den Change annehmen und hat damit das Thema der vorletzten OOP verinnerlicht. Ein Prozess, der für einen Verlag vorbildlich ist.
Ralph Langner, bekannt geworden durch das Stuxnet reverse engineering, hat auf der OOP 2012 eine keynote mit dem Thema "Mission Impossible - agile Waffenentwicklung am Beispiel Stuxnet" gehalten. Warum dieser Vortrag auf der OOP? Es ist schon seltsam genug überhaupt einen Vortrag zu diesem Thema in einem derart offenen Forum zu hören. Diese Themen mit dieser Informationsqualität findet man wenn überhaupt in Kreisen, in denen der normal sterbliche Software-Entwickler keinen Zugang hat.
Langner geht in seiner keynote noch einen Schritt weiter, er zäumt das Pferd von hinten auf. Es sind wahrlich genug Software-Entwickler anwesend. Er stellt ihnen die folgende Aufgabe: Verlangsamen Sie die iranische Uran-Anreicherung, indem Sie per Software-Angriff mindestens 1000 Zentrifugen in Nantanz technisch zerstören. Es soll wie ein Unfall aussehen. Mission impossible?
Es gehört schon ein wenig Sadismus dazu, einen Pecha Kucha Abend zu besuchen. Einen solchen konnte ich auf der OOP 2012 erleben. Eine Reihe von Protagonisten (im Original sind es 14) versuchen über Thema zu referieren, das Ihnen am Herzen liegt anhand von 20 Bildern, die sie ausgewählt haben und die während des Vortrags gezeigt werden.
Das ist an sich noch nicht so besonders. Es gibt aber noch ein paar Regeln, die das ganze schmackhaft machen.
Auf der OOP 2012 habe ich dieses Jahr zum zweiten Mal einen Vortrag von Gunter Dueck genossen. Wer ist Gunter Dueck und was hat er so bedeutendes zu erzählen, als dass ich darüber berichten möchte. Wer er ist kann man auf seiner Website omnisophie.com in seinem Lebenslauf nachlesen. Wenn man das tut, erfährt man dass er ein ganz hohes Tier bei IBM war, aber diesen Eindruck macht er da auf der Bühne gar nicht. Er wirkt eher etwas verschüchtert. Nach einer Weile könnte man fast meinen, das ist seine Masche. Am Ende glaubt man aber, das ist er einfach. Wenn man nichts weiter über ihn weiß, genügt erst einmal die Information, er ist Mathematiker und Philosoph.
Was hat er uns mitzuteilen? Nun er hat eins und eins zusammen gezählt.
We learned last year at the OOP 2011, that we can deal with the faster release cycles by using agile techniques. Over the year we saw, that everybody is doing agile and releasing faster. The consequence is, that we must not only be faster, we even must be better than our competitors. The quality of our software must increase, to be adopted faster and be more reliable. But also our ideas of reaching the user must be the first one, even before the user (or competitor) can smell them.
So what do we have: We have a product, we can work hard to increase its quality, and we have the people, who possibly, certainly have great ideas.
So it is not a miracle, that a lot of tracks of the OOP 2012 have something to do with quality (sustainablility) or creativity and innovation.
Vom 23. bis 27. Januar trifft man (oder frau) sich wieder auf der OOP, dem Messekongress mit dem Untertitel: Software meets Business. Nachdem das Thema der OOP im letzten Jubiläumsjahr ganz auf den Change ausgerichtet war, heißt das diesjährige Motto: Sustainability - Empowering the next generation. Aber es gibt darüberhinaus viele weitere interessante Themen. Ich freue mich darauf, auch dieses Jahr wieder von der OOP berichten zu können. Erste Eindrücke schildere ich hier auf tsreport.de. Wem das noch nicht schnell genug ist, hört einfach auf meinen twitter feed @tomsteg. Feedback auf diesem Weg ist immer gern gesehen.
Auf der OOP2011 in München hielt der Buchautor Tom DeMarco („Der Termin“, Adrenalin Junkies & Formular Zombies“, und einige mehr) eine bemerkenswerte keynote, die von vielen als der Höhepunkt des Kongresses bezeichnet wurde. Da es bisher wenig Aufzeichnungen und Quellen zu diesem Vortrag mit dem Thema 'collaborative design' gibt, und gar noch weniger in deutscher Sprache, habe ich versucht seine Aussagen zusammen zu fassen und ins deutsche zu übersetzen.
Bevor DeMarco zum Kern seiner Aussage kommt, untersucht er ein paar notwendige Definitionen und zieht seine Schlüsse daraus.
Die Kräfte schwinden und die OOP neigt sich dem Ende zu. Die Begeisterung ist spürbar, aber jeder weiß, was anschließend zu leisten ist: die Konfrontation der gewonnenen Erkenntnisse mit der Praxis im Alltag. Jetzt liegt es an uns Teilnehmern, was wir daraus machen.
Heute war mehr der Tag der Coder auf der OOP2011. Ging es doch um Dinge, die ein Programmierer wissen sollte oder üben kann, um Kreativität und wie sie im Team gefördert wird. Heute sind es 'nur' noch sieben parallele Vortrags-Tracks, aber auch da ist es schwer, auf der Wunschliste Prioritäten zu setzen.
Die Lage normalisiert sich. Man findet sich schneller zurecht, weiß wo man eine Steckdose für seinen Laptop findet, wo sich welche Räume befinden und wie man die Zeit zwischen den Vorträgen am besten nutzen kann. Irgendwie fühlt man sich an alte Studienzeiten erinnert: Leute rennen von einem Vortrag / Vorlesung zur nächsten. Es schlafen weniger während der Vorträge (dafür kostet es hier einfach zu viel), aber es schreiben auch weniger mit (es ist wahrscheinlich noch nicht teuer genug). Ich finde es ist zu spannend und interessant, so dass man keine Wahl hat, und sich Notizen machen muss. Außerdem ist ein Druck spürbar, das erlernte umzusetzen, der Nachbar tut es bestimmt.
Es wird voll auf der OOP. Und schön langsam auch mein Kopf. Wenn das so weiter geht, brauche ich Wochen, um den ganzen Stoff aufzubereiten. Am Montag war die Vorhut aller Teilnehmer da und heute kommen sogar noch die Fachmesse-Besucher und Aussteller dazu. Gut dass wir hier auf der ICM richtig Platz haben.
20 Mal OOP Konferenz vom 24. bis 28.01.2011 in München
Die OOP-Konferenz feiert dieses Jahr im International Congress Center in München ihr 20stes Jubiläum. Vom 24. bis 28.01.2011 warten auf die rund 2000 Teilnehmer und 500 Fachbesucher 130 Fachvorträge und Keynotes. International anerkannte Referenten wie zum Beispiel Scott Berkun, Tom DeMarco, Martin Fowler und Alan Page, um nur ein paar wenige zu nennen, vermitteln das Wissen und diskutieren rund um das Thema 'Software meets Business'.
Vom 9. bis 11. November 2010 fand in München im Holiday Inn Munich City Center der diesjährige php world Kongress statt. Wie jedes Jahr finden am ersten Tag immer jeweils zwei von 10 Vorträgen parallel statt, so dass ich die Gelegenheit hatte fünf zu besuchen. Das Ergebnis habe ich in einem Mindmap protokolliert, das in dem folgenden iframe über ein Tool von xmind.net zur Verfügung gestellt wird.
Im Webdesign sind momentan zwei gegenläufig Tendenzen fest zu stellen: Immer mehr Websites werden mit CSS und HTML so programmiert, dass Inhalt und Formatierung getrennt werden (barrierefreies Design). Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Programme, die es dem Anwender leicht machen sollen, Websites mit einem ansprechenden Layout zu gestalten, wobei die Betonung ganz klar auf dem Layout liegt und barrierefreies Gestalten wenn überhaupt, dann nur partiell umgesetzt wird.
Viele Medien, die an die Zielgruppe der Jugendlichen gerichtet sind, haben sich seit etlichen Jahren nicht verändert. Begründet sich dies darin, dass diese Zielgruppe besonders schwer zu erreichen ist, oder dass sie besonders anspruchsvoll ist, oder dass sie am Ende gar konservativ ist?
So wie es bei jeder Art von Dienstleistung Unterschiede in der Qualität der abgelieferten Arbeit gibt, so ist es auch beim Webdesign. Im folgenden skizziere ich die beiden Extreme: einmal den schlimmsten anzunehmenden Fall und dem gegenübergestellt den optimalen Fall - wohlwissend, dass die Realität irgendwo dazwischen liegt. Letztendlich fällt mir auf, dass die Lücke der beiden Extreme, die leider auch jeweils in ihrer extremen Form in der Realität statt finden, sehr weit auseinander klafft. Die Leidtragenden sind orientierungslos gewordene Unternehmen.
Mit dem Tag design sind Inhalte zu folgenden Themen zusammen gefasst:
alles rund um das Design von Medien und um die Wege dorthin
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