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Es bezeichnen sich so viele als Nerds, so dass die Definition als Außenseiter nicht mehr zutreffen kann.

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früher

War ein Nerd ein kontaktscheuer Computerfreak, der oft überdurchschnittlich intelligent war und von anderen als sonderbar und anders bezeichnet wurde? Enn es nun so viele Nerds gibt, kann nähert sich die Intelligenz dem Durchschnitt immer mehr an. Durch die Möglichkeiten von sogenannten sozialen Netzen werden die Nerds immer kontaktfreudiger. Anaders zu sein ist in, wird aber immer schwieriger, wenn jeder anders sein möchte, denn dann ist das Attribut anders schon wieder jedem zuzuschreiben, und schon sind sie alle gleich. Jeder verbringt viel Zeit mit Computern und aufgrund der vielfältigen Nutzung sind Spezialisierungen vorprogrammiert. Aber wenn jeder spezialisiert ist, dann ... alles klar. Vielleicht sind die echten Nerds diejenigen, die schon immer Nerds waren und immer noch die Programme (und vielleicht auch Rechner) nutzen, die füher schon nur die Spezialisten genutzt haben, weil sie zu umständlich oder zu kompliziert waren. Also wenn man mit vim (oder emacs) seine Briefe in LaTeX verfasst, diese Über die Konsole in eine Printer Que schiebt, und während man auf den Empfang der E-Mails über das analoge Modem wartet, ein Spielchen mit seinem c64 macht, dann gehört man zu den ursprünglichen Nerds. Also liebe facebook-user, verwässert mir den Begriff nicht so sehr ;) .

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