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Die OOP in Zahlen:

  • 5 Tage von 21.01. bis 25.01.2019 auf dem Messegelände in München
  • 2400 Besucher
  • 140 Vorträge in 9 parallelen Tracks
  • 7 keynotes
  • 390 Einreichungen in 1162 Reviews von 83 Reviewern bewertet und zusammengetragen von 13 Trackchairs
  • 80 Aussteller
  • 10 Workshops
  • zusätzliche freie Veranstaltungen auf den parallelen Code Days

Bei dem Thema 'Care for the Futue!' geht es nicht nur um Software-Architektur.

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1. Das Thema: Care for the Future!

Der Veranstalter, SIGS Datacom, schreibt auf der Website: Die OOP ist die Konferenz für Software-Architektur. Auf der Messe sind aber wie jedes Jahr nicht nur Software-Architekten gewesen. Das bedeutet im Umkehr-Schluss, dass die Software-Architektur auch von anderen Faktoren bestimmt wird. Jedes Jahr wird in den Vorträgen Conways Law zitiert:

Organizations which design systems […] are constrained to produce designs which are copies of the communication structures of these organizations. (Melvin E. Conway: How Do Committees Invent?, 1968)

Die Organisation, deren Struktur, Prozesse und Regeln bestimmt also maßgeblich die Architektur der Software. Aufgrund den steigenden Anforderungen an Komplexität und Flexibilität von Software muss deren Architektur modularer werden. Diese Modularität und die steigende Unabhängigkeit der Module voneinanader bedingt dann auch eine Anpassung der Organisation. Das ist der Grund, warum ein großer Anteil der Besucher auf der OOP Manager sind, die ein Interesse an den Prozessen der Software Entwicklung haben.

Software Architekten und Manager sorgen sich gemeinsam um die Zukunft. Das Ausrufezeichen hinter dem Motto deutet darauf hin, dass beide Gruppen in dieser Veränderung Verantwortung übernehmen (müssen).

Verantwortung ist in diesem Jahr als neues großes Thema hinzu gekommen: Es wird nicht nur an die Verantwortung appelliert, wie in Gunter Duecks Vortrag, sondern es wird auch gezeigt wie es geht: z.B. im Workshop Resposibility Process von Henning und Nadine Wolf, die das gleichnamige Buch von Christopher Avery ins Deutsche übersetzt haben.

Es wird viel über Agilität und wie das geht gesprochen. Aber dieses Jahr wird immer konkreter in den Vorträgen darauf eingegangen, wie man den Weg dorthin beschreiten kann. Ganz klar ist nun, dass dieser Weg von allen Beteiligten gegangen werden muss. Er kann nicht nur von oben oder von unten initiiert werden. Eine kleine Sonderrolle kommt den Software-Architekten dabei jedoch zu: Sie werden in die Rolle des Schiedsrichters gedrängt und sollen unter anderem dafür sorgen, dass die neuen Regeln eingehalten werden.

Aufgaben sind für alle anspruchsvoll. Es ist wichtig, dass die Entscheider in den Prozessen aktionsfähig bleiben. Das geht nur, wenn jeder auch auf sich schaut. Ein weiteres großes Thema ist daher Achtsamkeit. Architekten und Manager müssen sich auch um sich selbst kümmern. Nur dann, wenn man weiß, wohin man will und was man will, kann man es den anderen erzählen und sie dazu animieren.

Natürlich gibt es weiterhin die klassischen Themen auf der OOP wie z.B. Qualität, Tools, Tests, Architektur Patterns, Frameworks, etc. Aber auch moderne Themen wie Machine Learning und Artificial Intelligence spielen eine Rolle.

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2. Organisation

Die Veranstalter lernen mit jedem Jahr dazu. War vor Jahren noch ein hakeliges WLAN Thema, so spricht in diesem Jahr keiner mehr davon, weil es einfach funktioniert. Trotzdem Danke.

Auch die Pausen und die Aufteilung auf 9 Tracks machen persönliche Gespräche und Besuche auf den Messeständen in einer entspannten Atmosphäre möglich. Viel einfacher lässt sich dies nun auf der neuen App des Veranstalters für den Besucher organisieren, die dieses Jahr auch wunderbar auf den Tablets funktionert. Danke.

Last but not least: Danke für den Espresso von Siebträger Maschinen, den es dieses Jahr auch das erste Mal vom Veranstalter gab.

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