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Viele Medien, die an die Zielgruppe der Jugendlichen gerichtet sind, haben sich seit etlichen Jahren nicht verändert. Begründet sich dies darin, dass diese Zielgruppe besonders schwer zu erreichen ist, oder dass sie besonders anspruchsvoll ist, oder dass sie am Ende gar konservativ ist?


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1. Was ist so schwierig dabei?

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift page (Ausgabe 12/05) widmet einen großen Beitrag diesem Thema, diskutiert mit Fachleuten und zeigt Beispiele, die es besser machen als der Rest der Medienwelt. Um eine Zielgruppe zu erreichen, muss man sich in ihre Welt begeben, ihre Sprache sprechen, einer von ihr werden. Schwierig wird dies, wenn die Zielgruppe misstrauisch gegen andere ist, verschlossen ist, ihre Vorlieben oft wechselt und aktuellen Trendveränderungen stärker unterliegt als irgendeine andere Zielgruppe.

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2. Dynamik

Jugendliche sind dynamisch und aktiv. Ihre Kommunikation ist sehr direkt. Sie lassen sich aber auch von außen beeinflussen, wenn sie die Quelle der Beeinflussung angenommen haben. Sie sind oft auf der Suche nach annehmbaren Vorbildern. Sie sind hin und hergerissen zwischen dem Suchen nach Halt und Orientierung und Ablehnung. Dies äußert sich in einer sehr kritischen Haltung gegenüber allem und jedem. Das sind alles Faktoren, die es der Medien-Gestaltung schwer machen, da sie unberechenbarer sind als bei anderen Zielgruppen. Durch die ständigen Veränderungen und neuen Trends sind in der Medienbranche in dieser Zielgruppe aufwendigere Trend-Analysen notwendig und auf die Jugendlichen muss mit mehr Feingefühl reagiert werden.


Wir können uns nur immer wieder Mühe geben und aktiv bleiben, um auf die Trends zu reagieren. Eines ist sicher: ernst zu nehmen ist diese Zielgruppe auf jeden Fall, da sie die Zukunft darstellt. Von diesem Gesichtspunkt her ist sie natürlich auch für die Medien und die Werbebranche eine äußert interessante Gruppe, um die man sich gerne bemüht, wenn man in der Zukunft präsent sein will.

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