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Back of a Napkin

Ein Bild erzählt (erklärt) mehr als tausend Worte. Dieser einfache Satz ist die Motivation des Buches vom Autor Dan Roam. Warum aber sollen wir selbst zeichnen und zum größten Teil auch noch für uns selbst? Die Skizze dient als Verbindung der beiden Hemisphären. Dadurch wird bei der Problemlösung die Kreativität ins Boot geholt. Die notwendigen Ressourcen sind überschaubar: Papier und Stift, bzw. Flowchart, Whiteborad und Edding oder Tafel und Kreide. Zuhörer nehmen die Methoden dankbar an, da die Präsentationen lebendiger werden.

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Was steht drin?

Das englischsprachige Original mit dem Untertitel 'Solving Problems and Selling Ideas with Pictures' gibt es in einer Deutschen Übersetzung: 'Auf der Serviette erklärt - Mit ein paar Strichen schnell überzeugen statt lange präsentieren'.

Das Buch mit festem Einband hat eine quadratische Grundform, was an die Form einer Serviette erinnern soll. Alle Skizzen sind handgezeichnet, und es sind eine Menge. Die Skizzen sind so einfach, dass sie jeder nachmalen, imitieren, kopieren, verändern oder als Grundlage für eigene Skizzen verwenden kann.

Obwohl das Buch laut Inhaltsverzeichnis in vier große Bereiche gegliedert ist, würde ich es persönlich in die folgenden zwei Bereiche gliedern:

  • Theoretischer Teil mit praktischen Aufgaben
  • Praktischer Teil mit konkreten Beispielen

Im theoretischen Teil wird erklärt, wie man mit Hilfe von Skizzen analysiert, verdichtet und Ideen entwickelt. Konkret werden Dinge analysiert, indem sie auf 6 Arten gesehen (und dabei gezeichnet) werden. Die 6 Arten können dann anhand von 5 Kriterien näher bestimmt werden. Und diese Kriterien helfen einem, die richtige Art von Skizze auszuwählen. Auf der Basis dieses Vorgehens werden frameworks entwickelt, deren Anwendung Skizzen ergeben, die das ursprüngliche individuelle Problem darstellen und lösen. Die Skizzen helfen auch bei der Präsentation, um andere von der Problemlösung zu überzeugen.

Im praktischer Teil werden anhand von Beispielen alle theoretischen Vorgehensweisen erklärt und detailliert angewendet. Jetzt hat es dann wirklich jeder begriffen.

Positiv an dem Buch finde ich, dass auch Anfänger eine Hilfestellung bekommen, wie sie Skizzen entwickeln können. Wichtig finde ich auch, dass nicht das Zeichnen selbst erklärt wird, sondern wie man Dinge darstellen kann. Dabei sollen einem frameworks, Regeln, und workflows helfen.

Leider kommt die Intuition ein wenig zu kurz, allerdings ist diese ja schon Bestandteil des Zeichnens selbst. Also nehmen Sie gleich einmal Ihren Bleistift und versuchen Sie es einmal. Wie sie das Ergebnis perfektionieren erfahren sie in dem besprochenen Buch.

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