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Martin Fowler speaking at OOP2011

Da habe ich mich so gut vorbereitet, und dann das: Vorabbericht, die Vorträge und Termine ausgesucht, eine Routenplanung in Googlemaps für die Anfahrt mit dem PKW erstellt und dann: 10cm Neuschnee über Nacht, das bedeutet 25km Stau auf der Autobahn rund um München. Mein zusätzlicher Zeitpuffer von 1 Stunde bis zum Beginn schwindet. Ich komme am MOC an und bin der Einzige. Die OOP2011 findet wie die Jahre zuvor am ICM statt. 10 km zurück durch den wieder-Stau und ich komme zu spät zum ersten Vortrag. Was hat mich da nur geritten.

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Alles wird gut

Dank der sehr guten Organisation des Teams der OOP2011 bekomme ich sofort mein Ticket und finde dank der guten Beschilderung sofort den Raum.

Mein erster Vortrag von Herrn Johannes Bergmann zum Thema 'Requirements-Spezifikation in SCRUM' beginnt mit einer Gruppenarbeit zum Thema Vor- und Nachteile von SCRUM. Spätestens jetzt weiß man, dass der change angekommen ist und es jetzt um das wie geht. Der SCRUM-Prozess wird als bekannt vorausgesetzt und nun werden Erfahrungen verglichen und Tipps und Ratschläge für die Anwendung agiler Methoden gegeben.

Als Entwickler bewege ich mich nach der ersten Pause näher zu meinen Wurzeln und wechsle den Raum und den Referenten. Das Thema lautet nun 'Continouos Delivery' und wird von Martin Fowler – ja der Fowler – und Jez Humble gehalten. Gut, dass ich noch nicht viel verpasst habe. Es geht nun um acceptance und layer tests, continouos integration und feature branching, components, communication structure, dependencies, release plan, database migration, agile infrastructure und organisational change. An meiner Aufzählung erkennt man, dass die Referenten die Englische Sprache benutzen, wie gut die Hälfte aller Vorträge und Workshops in Englisch gehalten werden.

Parallel laufen noch weitere 6 Vorträge zu ähnlich interessanten Themen. Scotty, clone me and merge me afterwards.

Die keynotes am Abend sind zumindest was die erste betrifft – 'Software entwickeln für die Many Core Zukunft – die Intel Perspektive' – reine Werbeveranstaltungen. Und ich nutze die Zeit - dank Steckdose im Wartebereich davor und von der OOP2011 bereitgestelltem WLAN - die Gelegenheit, um diesen Artikel zu schreiben. Das MacBook wird schon ganz schön warm auf meinen Beinen.

Weiter geht es heute noch mit 4 parallelen Vorträgen. Ich habe mir das Thema 'Software Testing at Microsoft – Past, Present and Future' von Alan Page – ja der Page – herausgesucht.

Mein erstes Fazit: Hier treffen sich interessante Leute und die Kommunikation steht im Vordergrund. Selbst beim Mittagessen gibt es round tables und das Haupt-Gericht wird serviert, so dass es leicht ist, mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Das Thema schlechthin auch hier ist wieder: Change, das Motto der diesjährigen OOP.

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